Nachhaltigkeitsstrategien

Hallo ihr Lieben,

Heute ist Tag der Umwelt und genau aus diesem Grund, gibt es heute 2 Posts für euch. In diesem hier, möchte ich euch erst einmal mit verschiedenen Wege nachhaltig zu leben, vertraut machen. Und danach könnt ihr gleich nochmal in die 10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag vorbei schauen und gleich anfangen, eure Umwelt zu schützen.

Also auf geht's!

Plastikfrei

Wie der Name schon sagt, geht es den Menschen, die plastikfrei leben, darum, kein Plastik mehr zu kaufen oder im extremen Fall zu benutzen.
Plastik ist wirklich schlecht für unsere Umwelt und für den Planeten. Es zerstört die Ökosysteme in unseren Weltmeeren und mitten im Pazifik schwimmt eine Plastikinsel, die fast so groß wie Deutschland ist. Das sollte uns zu denken geben. Und wir sollten unseren Konsum an Plastik reduzieren.
Es ist im ersten Moment sehr schwer, auf einmal alles Plastik aus seinem Alltag zu streichen, denn da steht man im Supermarkt schon vor großen Problemen. Aber auch schon eine Reduzierung, Schritt für Schritt kann die Erde retten.

Zero Waste

Noch ein Schritt weiter, wäre die Zero Waste Bewegung, die auf nicht kompstierbare Abfälle jeder Art verzichten möchte. Das Einzige, das hier noch in den Müll kommt, sind aller höchstens die Schalen und Reste von Obst und Gemüse.

Diese Bewegung würde ich persönlich den Fortgeschritteneren Nachhaltigen empfehlen, denn es gehört sehr viel dazu, auf Verpackungen aller Art zu verzichten und ist in ländlichen Regionen ohne einen nahen Unverpacktladen, leider auch fast unmöglich. 
Dennoch kann man daraus in der Fastenzeit oder einfach mal für 30 Tage ein sehr schönes Projekt machen, einfach um zu schauen, ob man es bei sich theoretisch schaffen kann und wie viel Umstellung es braucht.

SLOW

SLOW bedeutet zum einen Langsamket, aber bei der SLOW Bewegung geht es um mehr als nur den Moment genießen und langsam zu leben:

S= Sustainable (Nachhaltig)
L=Local (Regional)
O= Organic (Bio)
W= Whole (Ganz, im Sinne von nicht industriell gefertigt)

Bei SLOW geht es darum das Leben zu entschleunigen. Besonderer Fokus wird dabei auf Kleidung (SLOW fashion), Essen (SLOW food) oder einfach auf das Leben im Allgemeinen gelegt (SLOW Living). Auch weitere Aspekte sind möglich, wie SLOW work, oder SLOW money. Diese sind aber für den SLOW Einsteiger schwerer zu beeinflussen, als Nahrung und Kleidung zum Beispiel.

Der Hintergrund dabei ist, sich bewusst für einen nachhaltigen, einfach und langsamen Weg zu entscheiden. 
Bei der Kleidung steht die SLOW Fashion der Fast Fashion gegenüber. Die Fast Fashion macht jeden Trend mit. Es gibt immer wieder neue Kollektionen und jeden Monat muss man sich komplett neu eindecken mit Klamotten, um im Trend zu bleiben. Die SLOW Fashion im Gegenzug schaut auf einen Capsule Wardrobe. Also versucht einen universellen Kleiderschrank aufzubauen in dem Alles mit Allem kombinierbar ist. Und somit nachhaltig und langlebig.

Das Hauptaugenmerk des SLOW Food ist selbst gekochtes, gesundes und bewusstes Essen. Essen, ohne den Fernseher nebenbei laufen zu lassen oder die Zeitung zu lesen. Und auch mit genau solcher Achtsamkeit zu kochen.

Das Ziel der SLOW Bewegung ist es den Fokus zu ändern, weg von der schnellen, konsumierenden Welt hin zu einem achtsamen, langsamen Leben ohne sich dem ständigen Konsumzwang zu beugen.

Minimalismus

In diese Richtung geht auch der Minimalismus. Fälschlicherweise, denken sehr viele Menschen, dass Minimalismus bedeutet, möglichst wenig zu besitzen. Richtiger wäre aber zu sagen, dass es im Minimalismus darum geht, genau so viel zu besitzen, wie man braucht, ohne sich zusätzlichen Balast anzuhäufen.

Das kann eine Chance sein, um sein Leben auf andere Dinge auszurichten, die einem wirkliche Freude bereiten. Wie endlich die Chance haben viel zu reisen, oder mehr Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen.

Mehr zum Minimalismus könnt ihr in meinem Post "Was ist Minimalismus" nachlesen, in diesem bin ich schon näher auf dieses Thema eingegangen.

Frugalismus

Das englische Wort frugal bedeutet so viel, wie einfach oder genügsam. Und um genau diese Einfachheit und Genügsamkeit geht es beim Frugalismus.
Das Ziel vieler Anhänger dieser Bewegung ist zum Beispiel, mit Ende 30 in Rente gehen zu können, weil sie dann genug Geld für ihr Leben verdient haben und ein einfaches Leben ohne Arbeit führen können und ihren Fokus auf andere, wichtigere Dinge legen können.

Jedoch bedeutet Frugalismus nicht geizig zu sein, sondern einfach die Schönheit in den einfachen Dingen zu sehen und klare Prioritäten zu setzen, wofür man Geld ausgeben möchte, und wo man sparen möchte. Das kann sehr viele Freiheiten bieten und durch den reduzierten Konsum, die Umwelt schützen.

Gesund und grün essen

Das bedeutet natürlich nicht, dass ihr jetzt nur noch grüne Lebensmittel essen sollt, sondern einfach daruf achten, was ihr in euren Körper steckt.
Mit unserer Ernährung können wir uns wirklich aktiv für unsere Umwelt einsetzen, denn hier zählt jede unserer Entscheidungen.

Wie schon oft hier benannt, möchte ich einfach nochmal sagen, dass wir durch einen reduzierten Fleischkonsum und eine ausgewogene, gesunde Ernährung unserem Körper etwas Gutes tun können und unserer Umwelt auch.
Es ist hierbei schon ein großer Schritt vielleicht ein, zwei konventionelle gegen Bioprodukte zu tauschen oder ein zwei Fleischmahlzeiten durch Gemüse zu ersetzen.

Übrigens kann ein Burger von McDonalds nicht vergammeln, da schon so viele chemische Inhaltsstoffe in diesem Burger sind, die ihn unendlich haltbar machen. Das will man einfach nicht in sich hinein stecken.

Auch schaue ich im Supermarkt immer mal auf die Etiketten verschiedener Lebensmittel und wenn darauf etwas zu finden ist, dass ich nicht lesen kann, weil es ein chemisches Wirrwarr aus Buchstaben ist, dann kaufe ich es einfach nicht. Sondern entscheide mich für eine andere Alternative. Damit fallen viele Fertigprodukte für die Mikrowelle raus.
Aber ich kann meistens das, was da im Kühlregal steht auch ganz einfach selbst machen. Ohne Konservierungsmittel, Farbstoffe oder Aromen.




Ich hoffe ich konnte euch hier einen kleinen Überblick über die verschiedensten Wege nachhaltig zu leben geben. Natürlich musst du dich nicht für einen einzigen Weg entscheiden und diesen dann bis zum Ende deines Lebens durchziehen. 
Probier dich aus und schau was am besten zu dir und deinem derzeitigen Leben passt und vielleicht hast du in 10-20 Jahren schon ein anderes Konzept für dich entdeckt, weil es einfach jetzt besser passt. Oder mische die verschiedenen Konzepte miteinander. Ich habe zur Zeit eine Mischung aus allen diesen Konzepten, einfach um zu schauen, mit welchem ich am Ende die meiste Freude habe und mein Leben am meisten bereichern kann.

Schreib mir in die Kommentare oder per Email, Insta oder sonstiges, über welche dieser Strategien du mehr wissen und erfahren möchtest.

Bis nächste Woche mit neuen veganen Sommerrezepten!


Schöne Woche noch!

Deine Theresa










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