10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit

Hallo ihr Lieben,

wusstet ihr schon, dass heute am 05.06. Tag der Umwelt ist? Und passend zu diesem Tag möchte ich euch heute nicht nur verschiedene Wege zeigen, wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz aussehen können, sondern euch auch gleich noch 10 super einfache Tipps mit auf den Weg geben, wie ihr eure Umwelt beschützen könnt.

Viele dieser Tipps sind schon sehr alt und ihr kennt sie wahrscheinlich schon. Denn auch unsere Großeltern haben schon indirekt ihre Umwelt geschützt. Indirekt deswegen, weil sie wahrscheinlich mehr danach gegangen sind, Geld zu sparen. Diese Tipps sind auch super für die Geldbörse und man kann, wenn man sie einhält vielleicht  auch noch ein bisschen Geld sparen.

1. Bringe deine eigene Tüte mit

Wie ihr wahrscheinlich wisst, sind Plastiktüten einfach Umweltverschmutzung und sinnloses Geldausgeben noch dazu. Also spart euch Geld und schützt die Umwelt und habt einfach immer einen kleinen Jutebeutel mit in der Tasche. Wenn es ein größerer Einkauf wird, ist ein Wäschekorb super praktisch. Einfach vom Einkaufswagen ins Auto, ohne das die Äpfel über den Parkplatz kullern.

Auch ist es sehr umweltfreundlich auf diese kleinen Plastiktüten bei Obst und Gemüse zu verzichten. Bananen, Melonen, Äpfel und co. können alle ohne aufs Band. Oder in einem schönen selbstgehäkelten Obstnetz transportiert werden. Auch bieten viele Supermärkte wiederverwendbare Obstnetze an. 3 Stück für einen Euro können schon hier einen großen Unterschied machen!

2. Bringe deinen eigenen Becher mit

Ich war letztens spazieren und habe auf einer Strecke von 2km 15 Plastik-und Kaffeebecher aufgesammelt, die einfach im hohen Gras am Straßenrand gelandet sind. Das muss nicht sein!
Also bringe deinen eigenen Kaffeebecher mit oder koche dir deinen Kaffee frisch zu Hause. Das spart auch noch richtig Geld dazu!

3. Sammle den Müll auf

Fast immer wenn ich spazieren gehe, nehme ich mir einen Einweghandschuh mit (ja ich weiß der ist aus Plastik und wird danach wieder weg geworfen, und ich arbeite schon an einer umweltfreundlicheren Lösung), und sammle den Müll auf der sich am Straßenrand ansammelt.
Ich werde deswegen auch öfters schief angeschaut, aber ich glaube erst wenn man wirklich den Müll nimmt und in den Mülleimer wirft und Leute das sehen, lassen sie ihren Müll nicht mehr liegen.

Hier habe ich auch gleich einen Aufruf an die Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel oder große oder kleine Geschwister: Erklärt den kleinsten unter euch, dass man seinen Müll wieder mit nach Hause nimmt und dort oder im nächsten Papierkorb entsorgt. Kinder lernen schnell und sie sind die nächste Generation!

4. Kaufe regional und/oder bio

Ich weiß, dass viele jetzt bestimmt sagen, sie haben nicht genug Geld um bio und regional zu kaufen und ich verstehe das. Aber ich möchte euch gern diesen Punkt als Anregung geben um einfach über euren Wocheneinkauf nachzudenken. Brauche ich die 2 Tafeln Schokolade wirklich, oder kann ich stattdessen eine Bio-Gurke aus der Region kaufen?

Und ich möchte euch sehr den Wochenmarkt ans Herz legen. Dort bekommt man das frischeste Obst und Gemüse direkt vom Bauern aus der Region. Man kann gleich nachfragen, wo es herkommt, wie es produziert wurde und so weiter.

Also bitte, wenn ihr die Möglichkeit eines nahen Wochenmarkts habt, nutzt diese bitte!

5. Schalte das Licht aus

Wenn du einen Raum verlässt, mach das Licht aus. ( Einer der Hauptsätze meiner Kindheit) Aber es ist wahr! 
Die Uroma hatte wieder recht. Wenn man das Licht ausmacht, wenn man den Raum verlässt und die technischen Geräte wirklich ausmacht und nicht die ganzen 2 Wochen Urlaub über auf Standby vor sich hin laufen lässt, wird das in der Stromrechnung sehr deutlich. 
Und auch der Umwelt tut es einen großen Gefallen. Denn ein Teil unserer Energie wird immer noch durch fossile Brennstoffe gewonnen und ist noch nicht grün. Also macht das Licht aus.
Auch ein Wechsel zu LED Glühbirnen lohnt sich, denn diese haben eine bessere Leistung und eine längere Lebensdauer.

6. Mach die Tür zu, wir heizen nicht für den Hof

Ok dieser Tipp hat jetzt im Sommer wahrscheinlich erstmal nicht die größte Priorität, aber vielleicht schon mal als Inspiration für den Winter.
Es ist wirklich eine große Energieverschwendung, wenn man den Keller oder das leere Gästezimmer oder eben den Garten mitheizt, weil man einfach die Türen im ganzen Haus offen stehen lässt. Die Auswirkungen sind in etwa die gleichen wie in Punkt 5, also einfach die Türen zu und auch die Fenster und schon kann die Umwelt und der Geldbeutel wieder provitieren.

7. Lebe vegetarisch oder vegan.

Fleisch ist sozusagen mit das Schlimmste, das wir unserem Planeten antun können. Die Tiere in der Tiermast brauchen unheimlich viel Futter, Wasser und stoßen Methan aus, das sich noch schlechter auf die Atmosphäre auswirkt, als CO2.
Wie schon in dem Post "Warum wir auf Fleisch verzichten sollten" erwähnt, ist es das Allerbeste für unsere Umwelt, vegetarisch oder vegan zu leben.
Ein erster guter Schritt ist schon einmal den Fleischkonsum zu reduzieren auf 1-2x die Woche und wenn dann auf Bio- Fleisch aus artgerechter Haltung zurückzugreifen.
Somit gibt man sich selbst auch das Gefühl, dass dieses Essen, dieses Lebensmittel etwas Besonderes ist. Nicht nur ein wahlloses Produkt. 
Wir dürfen nicht vergessen, dass wir ohne Essen nicht überleben, es somit neben Wasser das Wichtigste in unserem Leben ist, und wir danken unserer Erde viel zu wenig für das Essen, das sie uns bereit stellt. Gib ihr durch einen achtsameren Umgang mit Lebensmitteln, einfach etwas zurück!

8. Fahre mit dem Rad oder laufe

Es tut nicht nur der Umwelt gut das Auto stehen zu lassen, sondern es spart dir wieder Geld und macht dich fit und hält dich gesund. Also wenn du das nächste Mal den Autoschlüssel in der Hand hast, um zum Bäcker 500m weit Brötchen holen zu fahren, oder zur Oma am anderen Ende vom Dorf, entscheide dich bewusst für deine Gesundheit, deinen Geldbeutel und deine Umwelt und nimm das Rad oder einfach deine Beine.

9. Trenne deinen Müll

Sobald etwas in der schwarzen Tonne landet, wird es zur Müllhalde gebracht und dort verbrannt. Wenn es jedoch in der gelben Tonne landet wird das Plastik nach der Art der Plastik getrennt, sortiert und weiter verwertet. 
In der braunen Tonne wird der Abfall kompostiert und wieder zu nährstoffreicher Erde aufbereitet. Und in der blauen Tonne wird das Papier recycelt und wieder verwendet in Schreibwaren oder Klopapier. Also trenne deinen Müll um noch das Meiste heraus zu holen!

10. Mach das Wasser aus während du Zähne putzt

Ich weiß nicht, ob du zu diesen Menschen gehörst, die das Wasser neben dem Zähneputzen laufen lassen, oder während du dich in der Dusche einschäumst. Das ist sinnlose Wasserverschwendung und ich möchte dich ermutigen, das Wasser einfach auszumachen, während dem Zähne putzen.
Auch ist es nicht sehr umweltfreundlich jede Woche in die Badewanne zu gehen. Überleg mal wie oft du hättest duschen gehen können von dem ganzen Wasser!
Also mache auch das Baden zu einer Besonderheit. Vielleicht einmal im Monat, oder als Belohnung für ein besonders großes Projekt, das du gemeistert hast.
Achte auch darauf, die Waschmaschine immer voll zu beladen und nicht wegen 3 T-Shirts anzustellen. Das Gleiche gilt für die Spülmaschine.


Ich hoffe ich konnte dir mit diesem 10 einfachen Tipps den Start in ein nachhaltigeres Leben erleichtern. Vielleicht konntest du bei dem ein oderen Punkt schon ein Kreuzchen dahinter setzen, weil du das schon umgesetzt hast in deinem Leben. Wenn ja dann bin ich super stolz auf dich und möchte dich ermutigen, weiter zu machen. Und wenn du noch nichts ausprobiert hast, dann nutze den heutigen Tag der Umwelt als ersten Schritt.

Ich freue mich schon darauf, von euren Erfahrungen zu hören!

Bis nächste Woche!

Eure Theresa   




Kommentare

Beliebte Posts